Der Text im Anschreiben

Auch der Anrede im Anschreiben des Bewerbungsschreibens sollten Sie Beachtung schenken und sehr sorgfältig formulieren.

Die Anrede im Bewerbungsschreiben

Sich im Internet und in E-Mails mit „Hallo“ zu begrüßen, ist ungezwungen und zwischen Gleichgestellten normaler Umgangston. Bei einem Anschreiben ist diese „freundschaftliche“ Anrede jedoch tabu.

Der Leser Ihres Anschreibens ist kein Freund, den man mit „Hallo“ anredet. Er trifft eine Vorauswahl der Bewerbungen, entscheidet über eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch oder ist vielleicht sogar der Entscheidungsträger für die spätere Einstellungsentscheidung.

Dies erfordert eine förmliche, respektvolle Anrede.

  • Wenn Ihnen der Name des Empfängers bekannt ist, benutzen sie Ihn
         „Sehr geehrter Herr …“ oder   „Sehr geehrte Frau …“.
  • Ansonsten kommt die klassische Anredeform
         „Sehr geehrte Damen und Herren
    infrage.
Rechtschreibung

Rechtschreibung

Auch bei der Anrede ist die Rechtschreibung wichtig. Endet die Anrede mit einem Komma, wird der Text danach klein geschrieben. Benutzen Sie ein Ausrufezeichen, müssen Sie groß weiterschreiben.

Denken Sie daran, das Anredepronomen „Sie“ und das entsprechende Possessivpronomen „Ihr“ sowie die zugehörigen flektierten Formen auch nach der Rechtschreibreform weiterhin groß zu schreiben!




Der Einleitungssatz im Anschreiben

Die Einleitung

Wichtig ist schon der erste Satz am Anfang Ihres Anschreibens.

Schreiben Sie nicht:

Hiermit bewerbe ich mich um die Stelle als „ …“.

Viele Bewerber, von denen Sie sich doch gerne positiv absetzen möchten, beginnen ihr Anschreiben auf diese Art.

Eine bessere Möglichkeit anzufangen wäre:

„Sie benötigen einen Mitarbeiter der „(Aussagen aus der Stellenanzeige)“ beherrscht. Diese Aufgaben entsprechen meiner Ausbildung und meinen Qualifikationen.“




Haupttextteil des Bewerbungsanschreibens

Unter der Anrede und dem Einleitungssatz erfolgt nun der wichtigste Teil eines Anschreibens, der Hauptteil.

Der Hauptteil

Der Inhalt des Hauptteils sollte Aufmerksamkeit erzeugen, das Interesse wecken und bei dem Empfänger den Wunsch entstehen lassen, Sie zu einem Vorstellungsgespräch einzuladen.

Verwenden Sie dabei dynamische, wirkungsvolle Begriffe wie

  • flexibel“,
  • modern“,
  • umfassend“,
  • teamfähig“,
  • Herausforderung“,
  • Erfahrung“,
  • Kenntnisse“,
  • Zielsetzung“,
  • Erfolg“.

Heben Sie Ihre besonderen Fähigkeiten hervor!

Verwenden Sie an sinnvollen Stellen Absätze oder Leerzeilen. Das erhöht die Lesbarkeit des Textes.

Kein Konjunktiv

Kein Konjunktiv

Verwenden Sie niemals im Anschreiben den Konjunktiv, wie „würde, möchte, könnte“. Es vermittelt den Eindruck, dass Sie nicht wirklich wollen oder können.




Der Schlusssatz im Anschreiben

Der Schlusssatz

In einem Schlusssatz machen Sie deutlich, dass Sie sich ganz besonders über eine Einladung zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch freuen würden.

Verwenden Sie hier jedoch nicht die Formulierung

Ich würde mich freuen …

Sie sind doch überzeugt davon, dass Sie der richtige Bewerber sind, also schließen Sie das Anschreiben zuversichtlich mit:

Ich freue mich …




Grußwort mit Unterschrift am Ende des Anschreibens

Grußwort und Unterschrift

Das Grußwort wird nicht mit einem an den Text gehängtes „und verbleibe“ eingeleitet. Auch eine Formulierung wie „dann bis demnächst beim Vorstellungsgespräch“ ist an dieser Stelle nicht angesagt.

Halten Sie eine Zeile Abstand und schreiben Sie

Mit freundlichem Gruß

Die Unterschrift in einem Bewerbungsschreiben

Unterschrieben wird immer handschriftlich mit Vor- und Nachnamen.

Lassen Sie für Ihre Unterschrift mind. drei Leerzeilen hinter dem „Mit freundlichen Grüßen“ frei.

Rechtschreibung

Rechtschreibung

Auch bei der Anrede ist die Rechtschreibung wichtig. Endet die Anrede mit einem Komma, wird der Text danach klein geschrieben. Benutzen Sie ein Ausrufezeichen, müssen Sie groß weiterschreiben.

Denken Sie daran, das Anredepronomen „Sie“ und das entsprechende Possessivpronomen „Ihr“ sowie die zugehörigen flektierten Formen auch nach der Rechtschreibreform weiterhin groß zu schreiben!

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